
Wir haben es in den letzten Jahren zwar immer mal wieder Home Assistant OS erwähnt, holen aber dennoch mal kurz Leute ins Boot, die noch nichts davon gehört haben. Home Assistant OS ist ein Betriebssystem, das speziell für die Ausführung von Home Assistant entwickelt wurde, einer Open-Source-Plattform zur Automatisierung von Smart-Homes. Es bietet eine vollständige Umgebung, die alles Notwendige enthält, um Home Assistant effizient auf einem Gerät zu betreiben, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss. Home Assistant OS basiert auf einem minimalen Linux-System und ist darauf optimiert, auf verschiedenen Hardwareplattformen wie Raspberry Pi, Intel NUC und Virtualisierungsplattformen wie VirtualBox oder Proxmox zu laufen.
Jedenfalls wurde das System nun in der Version 14.2 veröffentlicht. Diese neue Version bringt zahlreiche technische Verbesserungen für verschiedene Plattformen mit sich. Das Update basiert auf Buildroot Version 2024.02.10 und aktualisiert den Linux-Kernel für die meisten Plattformen auf Version 6.6.73. Eine Neuerung betrifft den Raspberry Pi 5. Das System wurde speziell für den BCM2712-Chipsatz optimiert und enthält jetzt alle erforderlichen Gerätetreiber. Für Nutzer des Compute Module 5 wurde ein Problem mit Eingabe-Ausgabe-Blockaden behoben, indem CQE auf mmc0 deaktiviert wurde.
Die Entwickler haben die Systemstabilität durch verschiedene Anpassungen verbessert. So wurde ein Problem mit Linux-PAM behoben, bei dem das System versuchte, ein deaktiviertes Anmeldeprotokoll-Modul zu laden. Das USB_modeswitch-Verzeichnis wurde beschreibbar gemacht, was die Handhabung von USB-Geräten vereinfacht. Für virtuelle Maschinen wurde die Unterstützung erweitert. VMware-Nutzer profitieren von der Aktivierung des ES1371-Soundkartenmoduls. Die Integration von Mellanox ConnectX-3 Netzwerkkarten verbessert die Netzwerkfähigkeiten für professionelle Anwendungen. Bei den Single-Board-Computern gibt es ebenfalls Fortschritte. Die Khadas VIM3-Plattform ermöglicht nun das Booten von USB und NVMe-Speicher. Für die AMD/Xilinx Kria KD240-Plattform wurde die USB-SD-Kartenunterstützung implementiert. Das komplette Changelog kann auch bei GitHub eingesehen werden.
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