
Microsoft setzt ein Zeichen im internationalen Wettbewerb um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen plant für das Geschäftsjahr 2025 Investitionen von 80 Milliarden US-Dollar (73,6 Milliarden €) in den Ausbau der weltweiten KI-Infrastruktur. Die Hälfte dieser Summe soll in den Vereinigten Staaten eingesetzt werden.
In seinem Blogbeitrag äußert sich Brad Smith (Vice Chair & President von MS) zur aktuellen Situation. Er betont die führende Position der USA im globalen KI-Sektor, die sich auf mehrere Säulen stützt: private Kapitalinvestitionen, innovative Unternehmen und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur, insbesondere von Rechenzentren.
Die Konkurrenz aus China rückt jedoch näher. Smith weist auf eine sich abzeichnende Entwicklung hin: Die chinesische Regierung verfolgt eine strategische Expansionspolitik in Entwicklungsländern. Das Land bietet dort vergünstigte Halbleiter an und verspricht den Aufbau von KI-Rechenzentren. Diese Strategie zielt darauf ab, Länder langfristig an chinesische KI-Plattformen zu binden.
Microsoft sieht in dieser Entwicklung einen technologischen Wettlauf zwischen den USA und China, bei dem Geschwindigkeit eine zentrale Rolle spielt. Die amerikanische Regierung reagiert bereits mit Exportbeschränkungen für Halbleiter nach China, um den technologischen Vorsprung zu schützen.
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